Alle Artikel in: Informationen über Freiburg

Die ökologischen Viertel Vauban
et Rieselfeld: les écoquartiers

Was alles möglich ist, wenn man neue Stadtviertel baut, schauen sich Stadtplaner aus aller Welt gerne im Vauban-Viertel (5500 Bewohner) oder im Rieselfeld-Viertel (11.000 Bewohner) an. „On en a révé, ils l’ont fait“ dit un des visiteurs des deux écoquartiers de Fribourg dans le film produit par l’agence d’urbanisme „SIAM Conseil“. Wovon andere träumen, das wurde hier realisiert. In beiden Viertel hat man versucht, der Komplexität der Aufgabe gerecht zu werden: Energie-Effizienz, soziale Durchmischung, autoreduzierte Mobilität, Aktivierung der Bewohner durch Bürgerbeteiligung. Das hat Zeit und Geld gekostet, das Ergebnis ist lebens- und sehenswert. Die Attraktivität beider Viertel ist ungebrochen. L’attractivité des deux quartiers ne se dément pas. Cela ne veut pas dire qu’on pourrait „imiter“ ou reproduire le résultat. Mais quelques inspirations s’y prennent presque pour chacun. Plus on entre dans les détails, plus cela devient intéressant: Comment c’est organisé la participation citoyenne? Comment c’est organisé l’administration pour ce long processus de planification de réalisation? Comment la communication entre la politique, l’administration et l’utilisateur c’est-elle faite? Comment motiver les habitants à utiliser d’autres moyens de …

Hoch in den Schwarzwald –
Tout près: La forêt noire

Mit der Gondelbahn ist der Sprung in eine andere Welt in 20 Minuten gemacht: Von der Stadt im sonnigen Rheintal, in den Schwarzwald mit seinen harten Lebensbedingungen. 20 minutes pour se transférer d’un monde à un autre: Le téléphérique nous amène dans le monde rude de la forêt noire en 20 minutes. Auf 1200 Metern sieht man die Kraft der Elemente an den windgebeugten Bäumen und den sich drehenden Windrädern und Wasserturbinen. Hier oben zu bestehen, fordert einiges an Kreativität. Die beweisen viele Hofbesitzer, die ihre Produkte selbst veredeln und vermarkten. So beispielsweise auch der Rappenecker Hof, wo unter anderen ein eher ungewöhnliches Produkt hergestellt wird: Wasserstoff aus der Sonne zu Selbstversorgung mit Wärme und Strom. Der Hof ist nicht ans Stromnetz angeschlossen, und wenn lange keine Sonne geschienen hat und die Batterien leer sind, gibt es eben keinen Espresso mehr, sondern den Kaffee aus der „Quetsche“, dessen Herstellung nicht so viel Strom braucht. Auch die Geschichte des Ortes ist lange und interessant: Das Silberbergwerk, das die Stadt Freiburg im Mittelalter reich gemacht hat, befindet …

Video: Wiederaufbau
Freiburg reconstruit

Une vidéo montre des images de la destruction et reconstruction du centre de Freiburg – beeindruckende Bilder von Zerstörung und Wiederaufbau Freiburgs sind auf diesem Video von Leonhard Wölfl zu sehen: https://vimeo.com/101211454. Pendant les bombardements en 1944, La cathédrale resta intacte, mais 80 % du centre ville étaient détruits. Zwar blieb das Münster stehen, aber 80 % der Innenstadt waren zerstört. Der Prozess des Wiederaufbaus war langsam und mühsam. Der Film geht nicht auf die Kontinuität zwischen Nazi-Zeit und Nachkriegs-Zeit ein. Der Wiederaufbau fand statt mit dem gleichen Stadtbaumeister, der auch unter der Ägide der Nazis seine Vorstellungen von „völkischer“ Architektur und Ästhetik durchgesetzt hatte. Joseph Schlippe plante unter anderem die Verwandlung Straßburgs in eine „imperiale“ Stadt nach Hitlers Gusto. Wer genau hinsieht, dem wird die „altmodische“ Architektur der wiederaufgebauten Innenstadt auffallen: Nur Satteldächer, keine Verzierungen (die Schlippe als „bourgeois“ und unalemannisch betrachtete). Freiburg ist die einzige Stadt Deutschlands, in der auch die großen Kaufhäuser nach dem Krieg keine Flachdächer bauen durften. In Freiburg, so spottete man in den 60er und 70er Jahren, regiere die „Sprossenfenster-Fraktion“. …