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Energie-
Versorgung: Wer zahlt?

Die Energie-Versorgung im neuen ökologischen Viertel Gutleutmatten in Freiburg ist heftig umstritten. Das Thema beschäftigt sogar das baden-württembergische Umweltministerium. Einleitend kurz umrissen die Positionen: Der regionale Energie-Versorger Badenova haben zusammen mit dem Institut für solare Energiesysteme (ISE) ein innovatives Energie-Konzept erarbeitet.

Es kombiniert Solarthermie (im Sommer) mit Wärme und Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung; es wird ein Blockheizkraftwerk verwendet, das ohnehin schon in der Nähe installiert ist und das Haslacher Schwimmbad mit Energie versorgt.

Soweit so ökologisch. Dass Umweltfreundlichkeit oft Geld kostet, ist bekannt. Hier kostet die Kilowattstunde Wärme aber deutlich mehr als in den Öko-Vierteln Vauban und Rieselfeld, nämlich 16,5 Cent und ist damit ca. 50% teurer. Da für alle Gebäude Anschlusszwang ans BHKW besteht, und die Verpflichtung, die Dächer der Badenova für die solarthermischen Anlagen zur Verfügung zu stellen, ist das System für Bauherren und Bewohner alternativlos. Sie sind somit der Preispolitik der Badenova ausgeliefert. Betroffen sind immerhin 1300 Bewohner, unter ihnen knapp 50% Sozialmieter. Wer dort baut, muss beim Grundstückskauf etlichen Auflagen zustimmen, darunter eben auch der Teilnahme am Energie-Konzept.

Die Stadt Freiburg argumentiert, nur so sei eine effiziente und umweltfreundliche Energie-Versorgung hocheffizienter (wärmegedämmter) Gebäude möglich: Eine Infrastruktur, die alle nutzen, und die durch ihre Anpassungsfähigkeit auch ökologischer ist (mal Versorgung durch Sonnen-Energie, mal durch das Kraftwerk), ist eben teurer. Klaus Zahn, Leiter des Umweltamtes, verrechnet den Verzicht auf Anlagen zur Wärmerückgewinnung (in den Wohngebäuden) mit dem Wärmepreis und kommt so zum Schluss, der Preis sei angemessen und mit dem anderer Fernwärme-Gebiete zu vergleichen.

http://www.solarregion.net/news/aus-der-solarregion-2016-01-waermeversorgungskonzept-gutleutmatten-pro-umweltamt-klaus-von-zahn

Nun, auch dort haben die wenigsten Gebäude mit Wärmerückgewinnung erstellt, und wenn, dann freiwillig, um Heiz-Energie zu sparen und mehr Wohnkomfort zu haben. Insofern dürfte das die Bauherren und künftigen Bewohner in Gutleutmatten kaum trösten. Am besten organisiert sind die Baugruppen, die dort Grundstücke bekommen haben und nun ihre Häuser planen. Außer dem Preis stört sie noch mehr: Dass der Preis ein Fixpreis pro Geschossfläche ist, und durch das Verbrauchsverhalten kaum beeinflusst wird. Sparen bringt also kaum etwas. Was wiederum bedeutet, dass die Investitionen in Dämmung und bessere Energie-Effizienz zwar ökologisch sinnvoll bleiben, aber wirtschaftlich auch langfristig keinen Gewinn bringen.

Zudem müssen sie ihre Dächer „opfern“ für die Sonnenkollektoren, statt sich Dachgärten einrichten zu können. Das System, sagt Achim Kimmerle von der Baugruppe „Bachaue“ sei sehr viel teurer als beispielsweise im Vauban und beanspruche auch noch Dachflächen, Leitungen und Pumpenstrom.

http://www.solarregion.net/news/aus-der-solarregion-2016-01-waermeversorgungskonzept-gutleutmatten-contra-baugruppen-achim-kimm

Nun soll ein Sachverständiger die Preiskalkulation der Badenova überprüfen. Das Umweltministerium folgt der Argumentation der Stadt nicht, die Wärmepreise dürften höher ausfallen, da man ja den Bauherren erlaubt habe, auf Anlagen für die Wärme-Rückgewinnung zu verzichten. Solche Anlagen in einem ganzen Baugebiet zu verlangen, wäre allerdings auch eine Premiere gewesen, und zwar bundesweit.

Bisher kamen ökologische Maßnahmen meist allen zugute – wer investierte, durfte auch die Gewinne verbuchen; wer in Passiv- oder Plusenergie-Technologie investierte, wurde durch eine niedrigere Warmwasser-Rechnung belohnt. Das fällt in Gutleutmatten weg. Dass man auch noch sein Dach opfern muss, ist wohl ein bisschen viel. Kein Wunder, dass Unmut herrscht.

Die Badenova reagiert mit diesem Konzept auf das Problem sinkenden Absatzes – in einer grünen Stadt wird weniger Energie verbraucht, also verkauft, also weniger Geld verdient. Innovative Energieversorgungs-Konzepte zu entwickeln ist schon jetzt ein wichtiges Geschäftsfeld für die Badenova. Freiburg-Gutleutmatten ein Prototyp zum Testen eines neuen Konzepts. Wer dort ein Grundstück gekauft hat, hat in die Rolle des Versuchs-Kaninchens eingewilligt und wenig Einfluss-Möglichkeiten.

 

Update vom 5. April:

Das Gutachten wurde (laut Gutachter) erstellt und pünktlich im Februar abgegeben. Die Stadt möchte es den Baugruppen nicht zugänglich machen, und hält es unter Verschluss. Ungewöhnlich für eine Stadt, die Transparenz groß schreibt, und einen Preis für eine Website bekommen hat, die eben solche Transparenz schafft. Und wohl kaum ein Zeichen großen Selbstbewusstseins oder Gelassenheit, was die Richtigkeit des Konzepts angeht?

 

Update vom 16. April:

Das Gutachten wurde schließlich freigegeben. Der Gutachter bezeichnet die geplante Fernwärme-Versorgung als „offensichtliche Fehlplanung“. Umwelt-Bürgermeisterin Stuchlik verteidigt die Umweltfreundlichkeit des Konzepts.

http://www.badische-zeitung.de/freiburg/gutachten-zu-gutleutmatten-vergroessert-graben-zwischen-baugruppen-und-stadtverwaltung–121968093.html

Am Ende bleibt wohl nur noch der Verweis der Stadt, dass man als Investor ja wusste, worauf man sich einließ. Das Konzept, hoch energieeffiziente Gebäude mit Fernwärme zu versorgen, ist schwierig bis unsinnig, zumindest wirtschaftlich – das ist nichts Neues. Schon im Passivhaus „Wohnen und Arbeiten“ im Vauban, das sich mit einem eigenen BHKW versorgt, sind die Leitungsverluste höher als der eigentliche Verbrauch.

 

Update vom 21. September 2016:

Dass es deutlich billiger geht, zeigt das Fernwärmeprojekt für 800 Wohnungen, dass ganz in der Nähe von Gutleutmatten realisiert werden wird: Die Preise dort werden bei einem Drittel der Wärmepreise im Neubaugebiet liegen! s.a.:

http://www.freiburg-future-lab.eu/blog/2016/09/22/neues-fernwaermenetz/

 

Wooden Refugee Homes
Holz-Flüchtlingsheime

Umweltfreundlich und schnell gebaut waren die Container für zwei Flüchtlingswohnheime in Freiburg, St. Christoph und in der Höllentalstraße. Containers from wood give both a better living quality and higher ecological standards. Plus they are very quickly built: In only two months. Bei „Tinyhouse-Fans“ (Anhängern kleiner Häuser) stehen sie hoch im Kurs, weil sie preisgünstig und flexibel einsetzbar sind. Ein weiteres Wohnheim aus Holz wird gerade in Tiengen gebaut (Architekt: Jochen Weissenrieder), 100 Menschen werden dort bald einziehen:

http://www.badische-zeitung.de/freiburg-tuniberg/fluechtlinge-ziehen-bald-in-die-neue-unterkunft-in-tiengen–120474528.html

Costs of Container buildings are about 1800 Euro / m2, tells the office of Rolf Disch architect. And they are as stable and long-lasting as „normal“, classical housing. The problem is: They can’t be piled up too high, and building ground is rare in Freiburg. So there is the necessity to have high buildings. In two years, the containers should be replaced by appartment buildings, according to the city administration. Wait and see.

Die Kosten liegen laut Architekturbüro Rolf Disch bei ca. 1800 Euro / Quadratmeter. Und diese Gebäude sollen so lange halten, wie klassisch gebaute Häuser. In Freiburg sollen die Container nur Übergangslösung sein: In zwei Jahren sollen massivere Gebäude mit Wohnungen für die Neu-Ankömmlinge stehen. Container haben einen Nachteil: Sie sind nicht sehr hoch stapelbar. Aber in Freiburg gibt es wenig Bauland, und es muss in die Höhe gebaut werden.

Flüchtlingswohnheim in Holzbauweise

 

Das Büro Disch hat nun angekündigt, ein Wohnheim auf dem Grundstück des Autofrei-Vereins bauen zu wollen – natürlich in Plusenergie-Bauweise.

Rolf Disch wants to build another refugee home on the ground of the „car-free-association“ of Vauban. They would be plus energy houses, of course.

http://www.holzbau-bueker.de/05-pro-gewerbe.htm#christ

http://www.saegezahn.com/#!Das-Flüchtlingswohnheim-St-Christoph/cd23/56a92fd00cf22a80b02ba755

http://www.badische-zeitung.de/freiburg-tuniberg/fluechtlinge-ziehen-bald-in-die-neue-unterkunft-in-tiengen–120474528.html

 

Die ökologischen Viertel Vauban
et Rieselfeld: les écoquartiers

Was alles möglich ist, wenn man neue Stadtviertel baut, schauen sich Stadtplaner aus aller Welt gerne im Vauban-Viertel (5500 Bewohner) oder im Rieselfeld-Viertel (11.000 Bewohner) an. „On en a révé, ils l’ont fait“ dit un des visiteurs des deux écoquartiers de Fribourg dans le film produit par l’agence d’urbanisme „SIAM Conseil“. Wovon andere träumen, das wurde hier realisiert. In beiden Viertel hat man versucht, der Komplexität der Aufgabe gerecht zu werden: Energie-Effizienz, soziale Durchmischung, autoreduzierte Mobilität, Aktivierung der Bewohner durch Bürgerbeteiligung. Das hat Zeit und Geld gekostet, das Ergebnis ist lebens- und sehenswert. Die Attraktivität beider Viertel ist ungebrochen.

L’attractivité des deux quartiers ne se dément pas. Cela ne veut pas dire qu’on pourrait „imiter“ ou reproduire le résultat. Mais quelques inspirations s’y prennent presque pour chacun.

Plus on entre dans les détails, plus cela devient intéressant: Comment c’est organisé la participation citoyenne? Comment c’est organisé l’administration pour ce long processus de planification de réalisation? Comment la communication entre la politique, l’administration et l’utilisateur c’est-elle faite? Comment motiver les habitants à utiliser d’autres moyens de transport que la voiture?

Je mehr man ins Detail geht, desto interessanter wird es: Wie wurde die Bürgerbeteiligung organisiert – ganz unterschiedlich in den beiden Vierteln. Wie funktionierte die Projektgruppe der Verwaltung während des langen Planungs- und Umsetzungsprozesses? Wie funktionierte die Kommunikation zwischen Politik, Verwaltung und künftigen Nutzern? Wie motiviert man Bewohner, eher andere Transportmittel zu nutzen als den PKW?

Auf diese und viele andere Fragen gibt es in beiden Vierteln – inspirierende Antworten, aber es entstehen auch weitere, nicht so leicht zu beantwortende Fragen.

Pour plus d’information: Mon livre sur les ecoquartiers de Fribourg, paru au Moniteur:

http://boutique.lemoniteur.fr/les-ecoquartiers-de-fribourg.html

 

Hoch in den Schwarzwald –
Tout près: La forêt noire

Mit der Gondelbahn ist der Sprung in eine andere Welt in 20 Minuten gemacht: Von der Stadt im sonnigen Rheintal, in den Schwarzwald mit seinen harten Lebensbedingungen. 20 minutes pour se transférer d’un monde à un autre: Le téléphérique nous amène dans le monde rude de la forêt noire en 20 minutes. Auf 1200 Metern sieht man die Kraft der Elemente an den windgebeugten Bäumen und den sich drehenden Windrädern und Wasserturbinen. Hier oben zu bestehen, fordert einiges an Kreativität.

Die beweisen viele Hofbesitzer, die ihre Produkte selbst veredeln und vermarkten. So beispielsweise auch der Rappenecker Hof, wo unter anderen ein eher ungewöhnliches Produkt hergestellt wird: Wasserstoff aus der Sonne zu Selbstversorgung mit Wärme und Strom. Der Hof ist nicht ans Stromnetz angeschlossen, und wenn lange keine Sonne geschienen hat und die Batterien leer sind, gibt es eben keinen Espresso mehr, sondern den Kaffee aus der „Quetsche“, dessen Herstellung nicht so viel Strom braucht.

Auch die Geschichte des Ortes ist lange und interessant: Das Silberbergwerk, das die Stadt Freiburg im Mittelalter reich gemacht hat, befindet sich im Berg, und man kann viele der alten Stollen auch besichtigen (wenn man gut zu Fuß ist!)

Ein paar schöne Bilder finden Sie hier:

Francais:

À 1200 mètres d’altitude, on se rend compte de la force des éléments – les arbres penchés par le vent, les éoliennes qui tournent, les turbines dans les centrales hydrauliques. Réussir à survivre ici n’est pas facile et demande de la créativité.

Beaucoup de fermiers en font preuve, qui transforment et commercialisent souvent leur produits premiers eux-mêmes. Un exemple original est le „Rappenecker Hof“, qui héberge une production peu commune: Celle d’hydrogène. L’énergie solaire est ainsi stockée pour la retransformer en chaleur ou électricité si besoin est. La ferme n’est pas raccordée au réseau éléctrique, et si le soleil ne se montre pas pendant un certain temps et les provisions d’hydrogène sont basses, on n’y sert plus d’espresso, mais un café fait sans pression électrique pour consommer moins d’énergie.

L’histoire du lieu „Schauinsland“ est longue et interessante: Les mines d’argent, qui ont rendu Freiburg riche au moyen âge, se trouvaient dans la montagne, et on peut visiter beaucoup des anciennes galeries – si on n’a pas peur de l’effort physique. Paysage et nature aussi racontent leurs histoires, et on y fait de belles randonnées.

Video: Wiederaufbau
Freiburg reconstruit

Une vidéo montre des images de la destruction et reconstruction du centre de Freiburg – beeindruckende Bilder von Zerstörung und Wiederaufbau Freiburgs sind auf diesem Video von Leonhard Wölfl zu sehen: https://vimeo.com/101211454. Pendant les bombardements en 1944, La cathédrale resta intacte, mais 80 % du centre ville étaient détruits. Zwar blieb das Münster stehen, aber 80 % der Innenstadt waren zerstört. Der Prozess des Wiederaufbaus war langsam und mühsam. Der Film geht nicht auf die Kontinuität zwischen Nazi-Zeit und Nachkriegs-Zeit ein. Der Wiederaufbau fand statt mit dem gleichen Stadtbaumeister, der auch unter der Ägide der Nazis seine Vorstellungen von „völkischer“ Architektur und Ästhetik durchgesetzt hatte. Joseph Schlippe plante unter anderem die Verwandlung Straßburgs in eine „imperiale“ Stadt nach Hitlers Gusto. Wer genau hinsieht, dem wird die „altmodische“ Architektur der wiederaufgebauten Innenstadt auffallen: Nur Satteldächer, keine Verzierungen (die Schlippe als „bourgeois“ und unalemannisch betrachtete). Freiburg ist die einzige Stadt Deutschlands, in der auch die großen Kaufhäuser nach dem Krieg keine Flachdächer bauen durften. In Freiburg, so spottete man in den 60er und 70er Jahren, regiere die „Sprossenfenster-Fraktion“.

http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/schauinsland2006/0169/ocr?sid=15bf962683de4af780c1f695002509de

Dieser Konservatismus bewahrte der Stadt aber auch ihre mittelalterliche Struktur mit den engen, krummen Straßen und den kleinteiligen Parzellen.

Francais:

Le film ne parle pas de la continuité entre le temps du régime nazi et l’après-guerre. La reconstruction du centre-ville détruit fut dirigé par le même urbaniste en chef déjà en fonction depuis 1925. Joseph Schlippe était aussi le responsable pour les plans d’un Strasbourg „impérialiste“ selon les goûts de Hitler, qui devait être réalisé après la victoire du 3ème Reich. Il défendait une vision nationaliste de l’architecture, qui devait selon lui s’orienter aux anciennes traditions régionales; il avait développé un concept d’une architecture alémanique – simple, sans décoration „bourgeoises“, avec des toits en pente. Ce sont les principes qui caractérisent les bâtiments reconstruits après la guerre au centre ville. Freiburg était considéré dans les années 60 et 70 comme ville extrêmement conservatrice en ce qui concernait l’urbanisme. Cela a gardé à la ville sa structure moyenâgeuse, avec les rues étroites et tordues, et les petites parcelles.

Let the people build:
Alejandro Aravena

The architect Alejandro Aravena got the Pritzker Price for his work. Which is innovative esthetically as well as socially. As the jury stated: „Seine Arbeit verschafft den weniger Privilegierten wirtschaftliche Chancen, lindert die Auswirkungen von Naturkatastrophen, verringert den Energieverbrauch und bietet einladenden öffentlichen Raum.“

His most revolutionary project: Buildings for people with few means; living under the line of poverty – the majority of people. They are coming to the cities, so that a one million city per week has to be built. The goal of Aravena: Doing it for 10.000 Dollar per family.  His solution: Channeling people’s own building capacity. „You provide a frame and from then on, families take over.“

In a project in the North of Chile, Aravena only builds half houses, the rest is built by the inhabitants. „With the right design, slums and favelas might not be the problem, but the solution.“

https://www.ted.com/talks/alejandro_aravena_my_architectural_philosophy_bring_the_community_into_the_process?language=de

Besser Fahrradfahren in der Stadt

Fahrradfahren in Haarlem bei Amsterdam macht noch mehr Spaß als in Freiburg!

Wieso gibt es in Freiburg nicht solche Ampeln, an denen Fahrradfahrer rechts abbiegen dürfen, wenn es für die Autofahrer rot ist? An manchen Stellen in der Stadt wäre das ein Segen – zum Beispiel beim Rechtsabbiegen von der Günterstal- in die Basler Straße. Da fahren geschätzt drei Fahrradfahrer pro roter Ampelphase trotzdem rechts ab – das gefährdet niemanden, kann sie aber 200 Euro kosten. Die Autofahrer, die unbefugt, da keine Anlieger, durch die Basler Straße fahren hingegen, riskieren keine Strafe.