Alle Artikel mit dem Schlagwort: Stadtplanung

Kann Geothermie in der Region sicher genutzt werden?

In der Region fühlen sich etliche Akteure von den Elsässer Projekten inspiriert Hitze und Energie des Erdkerns sind in der Region nahe, das Potential für Geothermie groß, umgesetzt wurde praktisch noch nichts: Geothermie ist seit den zerstörerischen Folgen einer misslungenen Bohrung in Staufen ein Schreck-Gespenst. Immerhin erschien Ende vergangenen Jahres auf Anregung und mit Unterstützung des baden-württembergischen Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft ein „Handlungsleitfaden Tiefen-Geothermie“. 2017 wurden klarere gesetzliche Rahmenbedingungen für die Ausbeutung geothermischer Energie geschaffen. Ganz vorsichtig traut man sich in der Region, die einst Vorreiter in Sachen erneuerbare Energien war, wieder an das Thema heran. „Zehn Jahre später ist die Technologie viel ausgereifter, und wir wollen uns wieder mit dem Thema Geothermie befassen“, sagt Klaus Preiser, Leiter der Badenova-Wärmeplus auf Anfrage. „Wir stehen aber noch lange nicht vor einer Investitionsentscheidung“. Er und seine Mitarbeiter befassen sich mit den Projekten im Elsass: „Wir lernen gerade von den Franzosen, und interessieren uns für ihre Wege zu einer erfolgreichen und sicheren Nutzung“, sagt Preiser. Denn auf der anderen Rheinseite wird ein Projekt nach dem anderen …

Die ökologischen Viertel Vauban
et Rieselfeld: les écoquartiers

Was alles möglich ist, wenn man neue Stadtviertel baut, schauen sich Stadtplaner aus aller Welt gerne im Vauban-Viertel (5500 Bewohner) oder im Rieselfeld-Viertel (11.000 Bewohner) an. „On en a révé, ils l’ont fait“ dit un des visiteurs des deux écoquartiers de Fribourg dans le film produit par l’agence d’urbanisme „SIAM Conseil“. Wovon andere träumen, das wurde hier realisiert. In beiden Viertel hat man versucht, der Komplexität der Aufgabe gerecht zu werden: Energie-Effizienz, soziale Durchmischung, autoreduzierte Mobilität, Aktivierung der Bewohner durch Bürgerbeteiligung. Das hat Zeit und Geld gekostet, das Ergebnis ist lebens- und sehenswert. Die Attraktivität beider Viertel ist ungebrochen. L’attractivité des deux quartiers ne se dément pas. Cela ne veut pas dire qu’on pourrait „imiter“ ou reproduire le résultat. Mais quelques inspirations s’y prennent presque pour chacun. Plus on entre dans les détails, plus cela devient intéressant: Comment c’est organisé la participation citoyenne? Comment c’est organisé l’administration pour ce long processus de planification de réalisation? Comment la communication entre la politique, l’administration et l’utilisateur c’est-elle faite? Comment motiver les habitants à utiliser d’autres moyens de …

Video: Wiederaufbau
Freiburg reconstruit

Une vidéo montre des images de la destruction et reconstruction du centre de Freiburg – beeindruckende Bilder von Zerstörung und Wiederaufbau Freiburgs sind auf diesem Video von Leonhard Wölfl zu sehen: https://vimeo.com/101211454. Pendant les bombardements en 1944, La cathédrale resta intacte, mais 80 % du centre ville étaient détruits. Zwar blieb das Münster stehen, aber 80 % der Innenstadt waren zerstört. Der Prozess des Wiederaufbaus war langsam und mühsam. Der Film geht nicht auf die Kontinuität zwischen Nazi-Zeit und Nachkriegs-Zeit ein. Der Wiederaufbau fand statt mit dem gleichen Stadtbaumeister, der auch unter der Ägide der Nazis seine Vorstellungen von „völkischer“ Architektur und Ästhetik durchgesetzt hatte. Joseph Schlippe plante unter anderem die Verwandlung Straßburgs in eine „imperiale“ Stadt nach Hitlers Gusto. Wer genau hinsieht, dem wird die „altmodische“ Architektur der wiederaufgebauten Innenstadt auffallen: Nur Satteldächer, keine Verzierungen (die Schlippe als „bourgeois“ und unalemannisch betrachtete). Freiburg ist die einzige Stadt Deutschlands, in der auch die großen Kaufhäuser nach dem Krieg keine Flachdächer bauen durften. In Freiburg, so spottete man in den 60er und 70er Jahren, regiere die „Sprossenfenster-Fraktion“. …